Kurzantwort: Immunsystem stärken im Herbst gelingt am besten, wenn Bewegung, ätherische Öle wie On Guard und Melaleuca sowie eine bewusste emotionale Vorbereitung auf die dunklere Jahreszeit zusammenspielen. Als Yin-Yoga- und Pilates-Lehrerin begleite ich meine Teilnehmenden jedes Jahr durch genau diesen Übergang und sehe, welche Rituale wirklich tragen.
Der Herbst bringt für viele dieselbe Erfahrung mit sich: Die Tage werden kürzer, die Energie fühlt sich anders an, und gleichzeitig steigt die Zahl der Erkältungen im Umfeld spürbar. Genau in dieser Übergangszeit lohnt es sich, körperliche und emotionale Vorbereitung zusammen zu denken statt getrennt voneinander.
Hallo,
ich bin Dagmar. Als systemischer Coach sowie Pilates- und Yin-Yoga-Lehrerin begleite ich Menschen, wieder in Bewegung und in ihre Balance zu kommen. Die ätherischen Öle von dōTERRA sind mein verbindendes Element – und meine Erfahrungen mit dieser Kraft der Natur teile ich gern mit dir.
Warum der Herbst dem Körper und der Psyche etwas abverlangt
In meiner Praxis erlebe ich den Herbst als eine Art doppelte Umstellung. Der Körper muss sich auf Temperaturwechsel, mehr Zeit in geschlossenen Räumen und engeren Kontakt mit anderen Menschen einstellen, was das Infektionsrisiko erhöht.
Gleichzeitig verändert sich mit dem abnehmenden Tageslicht auch die Stimmung. Viele Teilnehmende berichten mir von einer spürbaren Antriebslosigkeit und Müdigkeit ab Ende September, die sie oft erst im direkten Gespräch als jahreszeitlich bedingt erkennen.
Wer beide Ebenen im Blick behält, kann gezielter gegensteuern. Deshalb gehe ich im Folgenden sowohl auf die körperliche Immunabwehr als auch auf die emotionale Seite der dunklen Jahreszeit ein.
Bewegung im Herbst: warum sie jetzt wichtiger ist als im Sommer
Sobald es kälter und dunkler wird, lässt bei vielen Menschen die Motivation zur Bewegung spürbar nach. Dabei ist Bewegung im Herbst aus zwei Gründen besonders wertvoll. Regelmäßige, moderate Bewegung hält den Kreislauf in Schwung und unterstützt damit die allgemeine Widerstandsfähigkeit des Körpers. Ein Spaziergang am Vormittag oder in der Mittagspause bringt zusätzlich
Tageslicht auf die Haut, was für die körpereigene Vitamin-D-Bildung wichtig ist.
In meinen Kursen empfehle ich deshalb, Pilates oder Yin Yoga bewusst mit kurzen Outdoor-Einheiten zu kombinieren, statt beides gegeneinander auszuspielen. Schon zwanzig Minuten zügiges Gehen bei Tageslicht, zwei- bis dreimal pro Woche, machen aus meiner Erfahrung einen spürbaren Unterschied für Energie und Stimmung.
Ätherische Öle für das Immunsystem im Herbst
Ätherische Öle ersetzen weder Bewegung noch eine ausgewogene Ernährung, können den Herbst aus meiner Erfahrung aber sinnvoll begleiten. In meiner eigenen Routine und in Rückmeldungen von Teilnehmerinnen haben sich vor allem zwei Anwendungsbereiche bewährt.
On Guard im Alltag
On Guard ist die dōTERRA-Mischung, die ich im Herbst häufig einsetze. Sie enthält unter anderem Wildorange, Nelke, Zimtrinde, Eukalyptus und Rosmarin.
Ich diffundiere On Guard morgens im Arbeitszimmer und trage das Öl gelegentlich stark verdünnt mit einem Trägeröl auf die Fußsohlen auf, bevor ich das Haus verlasse. Das ist meine persönliche Herbstroutine und keine allgemeingültige Anwendungsempfehlung, da jeder Körper anders reagiert.
Melaleuca und Eukalyptus bei ersten Anzeichen
Sobald sich bei mir ein Kratzen im Hals oder eine laufende Nase ankündigt, greife ich zusätzlich zu Melaleuca (Teebaumöl) und Eukalyptus. Beide dufte ich abends im Diffusor im Schlafzimmer, oft kombiniert mit Lemon (Zitrone) für eine frischere Note.
Diese Anwendung beschreibt ausschließlich meine eigene Erfahrung und die einiger Teilnehmender aus dem Kursumfeld. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ersetzt das keinen Arztbesuch, und ätherische Öle sind kein Heilmittel im medizinischen Sinn.
Nahrungsergänzung von dōTERRA für die kalte Jahreszeit
Neben Bewegung und ätherischen Ölen frage ich mich im Herbst jedes Jahr auch, wie es um meine Nährstoffversorgung steht. Ein Grund dafür: Die UV-B-Strahlung ist in unseren Breitengraden gerade in den Wintermonaten so schwach, dass die körpereigene Vitamin-D-Bildung über die Haut stark eingeschränkt ist (Quelle: BARMER).
In meiner eigenen Routine greife ich in den dunkleren Monaten zu VMG+, dem pulverförmigen Nährstoffkomplex von dōTERRA. Er liefert über 75 Inhaltsstoffe, darunter Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte, und lässt sich einfach in Wasser eingerührt trinken. Das ist meine persönliche Wahl als unabhängige dōTERRA-Beraterin und keine medizinische Empfehlung.
Ob und in welcher Dosierung eine Nahrungsergänzung für Sie persönlich sinnvoll ist, sollte im Zweifel mit einer Ärztin oder einem Arzt abgeklärt werden, idealerweise anhand eines Bluttests. Das gilt besonders für Vitamin D, dessen Bedarf individuell stark schwankt. Ausführliche Hintergründe dazu liefert die BARMER-Krankenkasse in ihrem Ratgeber zu Vitamin-D-Mangel.
Diffusor-Mischungen für den Herbst
Diese drei Mischungen begleiten mich und einige Teilnehmerinnen durch die dunkle Jahreszeit. Die Tropfenangaben beziehen sich auf einen haushaltsüblichen Diffusor mit etwa 200 bis 300 ml Wasser.
Morgen-Frische-Mischung
- 3 Tropfen Wild Orange
- 2 Tropfen On Guard
- 1 Tropfen Peppermint
Abend-Ruhe-Mischung
- 3 Tropfen Lavendel
- 2 Tropfen Cederwood
- 1 Tropfen Vetiver
Erkältungszeit-Mischung
- 2 Tropfen Melaleuca
- 2 Tropfen Eukalyptus
- 1 Tropfen Lemon
Dein Herbst-Ritual in fünf Schritten
Aus den genannten Bausteinen hat sich bei mir über die Jahre eine feste Abfolge entwickelt, die sich leicht in den Alltag einbauen lässt.
- Morgens Tageslicht tanken: Zehn bis zwanzig Minuten draußen, möglichst noch vor der ersten Kaffeetasse.
- On Guard anwenden: Verdünnt auf die Fußsohlen oder morgens kurz im Diffusor.
- Bewegung einplanen: Zwei bis drei feste Termine pro Woche für Pilates, Yin Yoga oder einen zügigen Spaziergang.
- Nährstoffe im Blick behalten: Ernährung, gegebenenfalls Nahrungsergänzung und bei Unsicherheit ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt.
- Abendritual pflegen: Kurzer Rückblick mit den drei Fragen aus dem Coaching-Ansatz, begleitet von einer beruhigenden Diffusor-Mischung.
Fazit
Immunsystem stärken im Herbst ist für mich kein einzelner Trick, sondern das Zusammenspiel aus Tageslicht, Bewegung, gezielter Ölanwendung und einem bewussten Blick auf die eigene Stimmung. Wer diese vier Bausteine als Ritual etabliert, kommt aus meiner Erfahrung deutlich stabiler durch die dunkle Jahreszeit.
Diese Erfahrungswerte ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden körperlichen oder seelischen Beschwerden empfehle ich immer den Weg zu einer Ärztin, einem Arzt oder einer entsprechenden Fachperson.
Mehr über dōTERRA
- dōTERRA On Guard – offizielle Produktinformationsseite
- dōTERRA VMG+ – offizielle Produktinformationsseite
Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Erfahrung als unabhängige dōTERRA-Beraterin wider und ist keine offizielle Aussage von dōTERRA.

