fbpx

Pilates

Kraft und Aufrichtung

Pilates auf der Matte kräftigt gezielt die tiefliegende Rumpfmuskulatur. Deine Kraft, Flexibilität, Koordination und Eigenwahrnehmung werden gefördert. Mit den Übungen entsteht ein neues Körperbewusstsein für korrekte aufrechte Haltung der Wirbelsäule, einen entspannten Schulter-Nacken-Bereich. Das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung, Anspannung und Entspannung stehen im Mittelpunkt.

„Nach 10 Stunden fühlen Sie sich besser, nach 20 Stunden sehen Sie besser aus, nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper.“
Joseph Pilates

Der erste Unterschied ist offensichtlich: Die Pilates-Methode ist natürlich wesentlich jünger als Yoga. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Joseph Hubertus Pilates, der 1883 in Mönchengladbach geboren wurde, die Methode. Er selbst nannte sie „Contrology“. Sie bezog sich auf Übungen auf der Matte und an von ihm eigens entwickelten Geräten.

Kontrolle ist ein gutes Stichwort: Bei Pilates geht es um Kontrolle, aber auch um Konzentration, Zentrierung, Atmung, Präzision und fleißende Bewegung. Diese Prinzipien sind wie eine „innere Checkliste“, die für jede Pilates-Übung gilt. Da sich während des Trainings kaum an etwas anderes denken lässt als an die Erfüllung dieser Prinzipien, ist das genau der Moment, an dem Pilates zur Entspannung für unseren eigenen aktiven Geist wird. Das Bewusstsein richtet sich auf den eigenen Körper und wie dieser sich bewegt. Das ist pure Körperwahrnehmung.

Beginne ich mit einer Übung, dann aktiviere ich zuerst mein „Powerhouse“: Ich atme tief und entspannt durch die Nase in meine seitlichen Rippen ein. Bei der Ausatmung durch den Mund ziehe ich meinen Bauchnabel und Beckenboden nach innen und oben, wie bei einem Reißverschluss einer engen Hose. Dadurch wird die tiefliegende Rumpfmuskulatur, die einem Korsett gleicht, angesprochen. Erst dann beginne ich mit der Bewegung. Diese Art der Atmung und Zentrierung behalte ich während des gesamten Trainings bei.

Das Powerhouse: Atmung und Zentrierung


Das Powerhouse hilft dabei, Körper und Bewegung besser zu kontrollieren, gibt dabei Kraft aus der Körpermitte heraus und unterstützt die Aufrichtung der Wirbelsäule. Die Bewegung fließt von innen nach außen.

Noch einmal zurück zu Joseph Pliates: Dieser hat während der Weiterentwicklung von „Contrology“ verstärkt mit Tänzern gearbeitet. Dieser Kontakt beeinflusste wiederum die Pilates-Methode: Gerade beim Matten-Training ist erkennbar, dass die Übungen fließend ineinander übergehen, wie bei einem Tanz. Dieser Flow schult das Körperbewusst sein und die Kontrolle über die möglichst präzisen Bewegungen des eigenen Körpers.

Im Flow – wie ein Tanz


So hängt alles miteinander zusammen, die Kontrolle, Zentrierung bis hin zum Fluss der Bewebung. Aus diesem Grund ist Pilates ein so gut durchdachtes und überzeugendes Bewegungssystem.

Lust mehr zu erfahren und es selbst auszuprobieren? Dann nimm gerne mit mir Kontakt auf.